Viel Sport, gemütliches Zusammensein und eine Menge Lachen: So blieb mir das Trainingslager aus den letzten Jahren in Erinnerung. Ich darf vorwegnehmen, dass dies auch heuer der Fall war. Deshalb sage ich im Namen aller Athletinnen und Athleten danke! Danke an Elvira Kunz und Lisbeth Müller für die hervorragende Organisation und herzlichen Dank an die Trainerinnen und Trainer: Peter Müller, Kasimir Kunz sowie Reto und Monika Hönger (LV Horw). Ihr habt dieses schöne Erlebnis möglich gemacht.

Tag 1: Sonniges Ankommen

Dieses Mal reisten wir mit dem Car von Reussbühl an den Bodensee. Das Umsteigen blieb uns also erspart und schon bald standen wir vor unserer Unterkunft, der Jugendherberge Konstanz. Nur noch kurz die Koffer zwischenlagern und dann genossen wir Cannelloni an einer Tomatensauce mit Pilzen. Das Essen haben viele als „fein aber mastig“ beschrieben. Es lag noch etwas schwer im Magen als die Läufer nach einem Sprinttraining den Dauerlauf in Angriff nahmen. Doch das sonnige Wetter liess uns das bald vergessen. Die anderen Gruppen übten sich im Sprint, Weitsprung, Kugelstossen und Speerwurf. Letzteres hat den Jüngsten übrigens sehr viel Freude bereitet, wie ich in einem Gespräch erfuhr.

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Gut durchmischt
Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen trainierten in vier verschiedenen Gruppen.
Gruppe 1: Jahrgang 61 bis 98, Gruppe 2: Jahrgang 98 bis 03, Gruppe 3: Jahrgang 03 bis 05, Gruppe 4: Jahrgang 06 bis 07. Die Gruppe 1 bestand fast ausschliesslich aus Läufern. Zu ihnen gehörte neben den TVR-Athleten Cornel Brunner vom LC Luzern. Auch die LV Horw war mit sieben Teilnehmenden und einem Trainer-Paar (eingangs erwähnt) vertreten. Insgesamt nahmen 36 Athletinnen und Athleten am Lager teil.

 

Tag 2: „Chläbe blibe“

Nach einem ausgewogenen Frühstück trafen wir uns pünktlich um 8:45 Uhr vor der Jugi. Joggend oder laufend gelangten alle Gruppen zur drei Kilometer entfernten Anlage. Dann wurden die Hürden aufgestellt und es flogen die Heuler, Kugeln und Schleuderbälle nur so durch die Luft. Bei den Läufern stand am Nachmittag des zweiten Tages ein anspruchsvolles Bahntraining auf dem Programm. Nun hiess es „chläbe blibe“, wie wir zu sagen pflegen. Das heisst so viel wie den Anschluss zum Vordermann nicht zu verlieren.

Das Abendprogramm ist schon fast Tradition: Der gemeinsame Spaziergang zum „dm“, einem Drogerieladen. Aber nicht ganz alle hatten gleich viel Interesse daran. Zwei Athleten entschieden nämlich, sich stattdessen in der Bodensee-Therme Konstanz zu erholen.

 

Tag 3: Langsam aber sicher

Bei der Gruppe 2 hiess es am dritten Tag: „ab in den Sand“. Während sie Weitsprung trainierten, übten sich die Gruppen 3 und 4 im Hürdenlauf – trotz wenig Training in diesem Bereich sah das bei vielen sehr elegant aus. Mit einem Aufwärmtraining starteten die Läufer in den Tag: Kugelstossen stand auf dem Programm. Jene, die diesen Sommer am Turnfest in Weinheim teilnehmen, konnten sich so schon einmal darauf einstimmen. „Langsam aber sicher“ starteten wir dann mit dem Fahrtspiel. Doch schon bald fand dieser sanfte Einstieg ein Ende und es wurde durch den kleinen Wald in der Nähe der Anlage gesprintet. Das liegt in der Natur der Sache: Bei einem Fahrtspiel gibt jemand das Tempo zwischen einer halben und drei Minuten vor, die anderen rennen hinterher – nach dem Motto „chläbe blibe“.

Das Programm für den Nachmittag blieb bis zuletzt eine Überraschung. Uns wurde nur gesagt, dass wir keine Sportkleidung zu tragen brauchen. Am Fähranleger von Konstanz wurde dann klar, dass die Reise nach Meersburg führen wird. Wir fuhren einmal über den Bodensee und wir waren da. Elvira und Lisbeth hatten für uns eine Erkundungstour durch die kleine Stadt geplant. Um die Athletinnen und Athleten aus den anderen Altersgruppen besser kennenzulernen, wurden die Teams ausgelost. Nun galt es 14 Posten zu finden und Fragen zu beantworten. Plötzlich überraschte uns der Regen. Doch zum Glück gibt es eine grosse Anzahl an Lokalen in Meersburg, wo man gemütlich verweilen kann. Etwas zu gemütlich wohl, denn einige Teams mussten sich beeilen, um rechtzeitig wieder beim Treffpunkt zu sein. Einem Teil der Leitung gefiel es sogar so gut, dass sie erst mit der nächsten Fähre nach Konstanz zurückkehrten.

 

Tag 4: Spätzli mit Pouletbrust

Wie das im Lager so üblich ist, vergeht die Zeit schnell. Am Ostermontag mussten wir schon wieder unsere Koffer packen. Alle Nicht-Läufer vergnügten sich zum Abschluss mit einem Staffeltraining. Die Läufer liessen das Trainingslager mit einem Dauerlauf ausklingen. Im Waldhaus Jakob, einem Restaurant in der Nähe der Anlage, assen wir dann zu Mittag. Obwohl wir in der Jugendherberge schon am Vortag Spätzli genossen, schmeckten sie im auch im Waldhaus – vor allem in Kombination mit einer zarten Pouletbrust. Das war unsere letzte Aktivität am Bodensee, denn der Car nach Reussbühl wartete bereits.

Bericht: Noah Gabathuler

 

 

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