Maibummel FitGym 2025

Obwohl es stark regnete, trafen 9 Turnerinnen pünktlich bei der Haltestelle Ruopigen Zentrum ein, um mit dem Bus nach Unterspitalhof zu fahren. Von hier ging es gut ausgerüstet mit Regenschirmen zu Fuss nach Rathausen. Nach einer kurzen Besichtigung der Gärtnerei liefen wir auf demPanoramaweg Richtung Musikzentrum Sedel. Leider gab es keine schöne Sicht in die Berge. Alles war dick mit Wolken und Nebel verhangen. Man könnte meinen wir machen eine Herbstwanderung. Dafür sahen wir viele Fisch- oder Graureiher, Enten, die mitten im Feld schwammen und immer wieder schöne Weinbergschnecken, die unseren Weg kreuzten. Welche Überraschung aber als wir aus dem Sädelwald kamen. Die Sonne schickte uns noch ein paar letzte Strahlen zu und es gab einen schönen Regenbogen zu sehen.

An der Reuss ging es zurück nach Reussbühl. Wobei rechts das blaue Wasser aus dem Vierwaldstättersee und links das braune Wasser vom Entlebuch floss. Leider war die Buvette bei diesem garstigen Wetter nicht offen. So verabschiedeten wir uns am Nordpol und gingen ohne Schlummertrunk nach Hause.

Trotz der Nässe hat dieser Abendspaziergang Spass gemacht und gutgetan.

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Ein berühmtes Lied von „Stiller Has“ lautet „der Aare naa“. Wir änderten diesen Titel etwas ab und gingen «de Rüüss naa». Gesungen hat aber leider niemand. Zuerst überquerten wir die St. Karlibrücke und wandten uns nach links Richtung Friedental. Nach der Gärtnerei Heini verliessen wir die Strasse und näherten uns der Reuss. Jetzt wurde es nochmals richtig laut. Direkt neben der A2 musste ein kurzes Wegstück zurückgelegt werden, bevor wir das Reussufer ruhiger geniessen konnten. Dem Flusslauf folgten wir bis zur Sedelbrücke. Nach deren Überquerung bogen wir zum letzten Mal nach links ab und marschierten dem Xylophonweg entlang weiter. Bald erreichten wir das Quartierbüro in der Lindenstrasse. Da erwartete uns bereits Desirée Renggli, Mitarbeiterin der Quartierarbeit Lindenstrasse / Fluhmühle. Interessiert hörten wir ihr zu, als sie uns Informationen über die Quartierarbeit und deren bisherigen Erfolge, als auch über die Bemühungen, die in dieser Sache noch unternommen werden, vermittelte. So erfuhren wir, dass das Durchschnittsalter im Quartier Fluhmühle / Lindenstrasse wesentlich tiefer liegt als der städtische Durchschnitt. Die Schaffung von Angeboten für Kinder und Jugendliche stehe im Vordergrund. Ebenso wie der barrierefreie Zugang zum Reussufer. Rege war der anschliessende Austausch, wie wir das Quartier wahrnehmen und was verändert werden könnte.

Den Abend beendeten wir im Treffpunkt Frauencafé, wo weiter intensiv diskutiert wurde. Zwischen den Worten hatte es zum Glück noch Platz für den offerierten Apéro, besten Dank.

Bevor das Wetter doch noch auf Regen wechselte machten wir uns auf den Heimweg.

Ruth Weingartner