«Extrawurst»? Wer hat denn hier eine» Extrawurst»?
Wir 12 Frauen von der frauenpower sicher nicht. Obwohl es verschiedene Wege sind, welche uns zu unserem Treffpunkt führen. Die Einen nehmen den Weg ab dem Schulhaus zu Fuss in Angriff, Andere kommen per Bus oder Auto. Hauptsache zum Apéro im Bolero sind wir alle vereint und haben Zeit für einen Schwatz.
Die «Extrawurst» geniessen wir dann im Kino Capitol, allerding nicht kulinarisch, sondern humorvoll und kritisch.
Beim Traktandum «Anschaffung eines neuen Grills» an der GV des Tennisvereins erhitzen sich die Gemüter. Soll für das einzige Mitglied im Verein mit türkischem Hintergrund ein separater Grill besorgt werden? Die Fragen zur Integration im kulturellen, sozialen, religiösen und gesellschaftlichen Umfeld werden kontrovers diskutiert.
Die Situationskomik der Debattierenden lässt uns zwar lachen, die angesprochenen Themen stimmen uns trotzdem nachdenklich.
Trotz der relevanten Themen überwiegt heute Abend der Humor. In fröhlicher Runde zusammen lachen und gemeinsam Zeit geniessen ist doch ein gelungenes Fazit unseres Kulturabends.
Am 17. November 2025 fand die 23. GV der tvr frauen power fluhmühle im Restaurant Ochsen in Littau statt. Wie in den vergangenen Jahren führte die Präsidentin Ruth Weingartner charmant und locker durch die Versammlung. Die 26 anwesenden Mitglieder, Nina Waldvogel, Co-Leitung des Stammvereins und unser Trainer Michael Schmid wurden ganz herzlich willkommen geheissen.
Unser Vereinsjahr begann nach dem letzten Turnen vor Weihnachten mit einem Apéro im Freien mit Glühwein und Gebäck. Am 16. Januar liessen wir uns verzaubern von der Ideenvielfalt der Lichtkünstler am LILU. Der Maibummel führte uns dem rechten Reussufer entlang bis zur Sedelbrücke und der linken Uferseite entlang zurück in die Lindenstrasse. Dort hat uns Desirée Renggli über die Quartierentwicklung mit deren Herausforderungen informiert. Danach durften wir einen offerierten Apéro geniessen. Der Sternmarsch vom Stammverein, der Ende August hätte stattfinden sollen, fiel buchstäblich ins Wasser.
Der Jahresbericht von Rita Blättler wurde einstimmig angenommen.
Dieses Jahr durften wir Margrit Berri und Margrit Amrein für 50 Jahre Mitgliedschaft und Irene Liechti für 40 Jahre gratulieren.
Der Verein zählt zurzeit 18 Aktiv- und 15 Passivmitglieder. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Minus von Fr. 993.06. Die Rechnung sowie das Budget mit einem Minus von Fr. 2’630.00 wurden einstimmig angenommen. Dieses Jahr durften wir Brunilda Laskaj als neue Turnerin und Marlen Rohrer als Wiedereintretende willkommen heissen. Als neue Revisorinnen wurden Charlotte Gibel und Frieda Brun gewählt. Alle bisherigen Vorstandsfrauen stellen sich für das nächste Jahr wieder zur Verfügung.
Nina Waldvogel dankt dem Vorstand für die Einladung und überbringt ganz herzliche Grüsse vom Stammverein. Sie bedankt sich beim Vorstand für die sehr gute Arbeit, die für die frauenpower geleistet wird. Ein herzliches Danke richtet sie an alle Turnerinnen, die an den Anlässen mitgeholfen haben. Sie lädt alle ein an der nächsten Jahresversammlung im Pfarrhaus Saal Roma teilzunehmen. Vor der GV durften wir eine feine Kürbissuppe geniessen. Nach der GV begann der gemütliche Teil mit Kaffee und eine feinen Vermicelles.
Aktuarin Patrizia Estevez
Margrit Huber und Emma Mutti werden als ausscheidende Revisorinnen geehrt
Irene Liechti 40 Jahre Mitgliedschaft und Margrit Berri 50 Jahre Mitgliedschaft werden geehrt
Ruth Weingartner und Margrit Kaufmann werden zum Geburtstag gratuliert
Ein berühmtes Lied von „Stiller Has“ lautet „der Aare naa“. Wir änderten diesen Titel etwas ab und gingen «de Rüüss naa». Gesungen hat aber leider niemand. Zuerst überquerten wir die St. Karlibrücke und wandten uns nach links Richtung Friedental. Nach der Gärtnerei Heini verliessen wir die Strasse und näherten uns der Reuss. Jetzt wurde es nochmals richtig laut. Direkt neben der A2 musste ein kurzes Wegstück zurückgelegt werden, bevor wir das Reussufer ruhiger geniessen konnten. Dem Flusslauf folgten wir bis zur Sedelbrücke. Nach deren Überquerung bogen wir zum letzten Mal nach links ab und marschierten dem Xylophonweg entlang weiter. Bald erreichten wir das Quartierbüro in der Lindenstrasse. Da erwartete uns bereits Desirée Renggli, Mitarbeiterin der Quartierarbeit Lindenstrasse / Fluhmühle. Interessiert hörten wir ihr zu, als sie uns Informationen über die Quartierarbeit und deren bisherigen Erfolge, als auch über die Bemühungen, die in dieser Sache noch unternommen werden, vermittelte. So erfuhren wir, dass das Durchschnittsalter im Quartier Fluhmühle / Lindenstrasse wesentlich tiefer liegt als der städtische Durchschnitt. Die Schaffung von Angeboten für Kinder und Jugendliche stehe im Vordergrund. Ebenso wie der barrierefreie Zugang zum Reussufer. Rege war der anschliessende Austausch, wie wir das Quartier wahrnehmen und was verändert werden könnte.
Den Abend beendeten wir im Treffpunkt Frauencafé, wo weiter intensiv diskutiert wurde. Zwischen den Worten hatte es zum Glück noch Platz für den offerierten Apéro, besten Dank.
Bevor das Wetter doch noch auf Regen wechselte machten wir uns auf den Heimweg.
Dieses Jahr stand die Wiederholung eines Anlasses auf unserem kulturellen Programm.
Obwohl einige äussere Bedingungen jeweils gleich sind, präsentiert sich das LILU immer anders. Die Kreativität, Gedankengänge und Ideen sind das Eine, die technische Umsetzung das Andere.
Alle vier Jahreszeiten, eine Vielfalt an Flora und Fauna, das Universum, Bilder einfach zum Geniessen und vieles, das auch nachdenklich stimmt. All das konnten wir an einem einzigen Abend erleben. Dabei haben wir uns noch draussen bewegt und das bei besten Wetterverhältnissen, was will man mehr. Die einzige Herausforderung bestand darin, unsere Gruppe irgendwie zusammenzuhalten.
Einige mussten sich aus verschiedenen Gründen vorzeitig verabschieden. Am Schluss haben dann elf Frauen in der Ente, nochmals etwas Tierisches, bei einem heissen Getränk wohlige Wärme und gute Gespräche genossen. Auch diese Mal wurden wir eingeladen, herzlichen Dank Susanne für diese unerwartete Geste. Runde Geburtstage sind immer wieder für Überraschungen gut, hoffentlich am meisten für die Feiernden selber.
Am 18. November 2024 fand die 22. GV der tvr frauen power wieder im Restaurant Ochsen, Littau statt. Wie in den vergangenen Jahren führte die Präsidentin Ruth Weingartner charmant und locker durch die Versammlung. Die 28 Anwesenden, unser Ehrenmitglied Monika Erni, Daniel Portmann Präsident vom Stammverein und Michi Schmid wurden ganz herzlich Willkommen geheissen.
Auf unserem Ausflug starteten wir schon nach kurzer Zugfahrt mit dem Apéro, eigentlich fast unanständig früh. Normalerweise gönnen wir uns um diese Zeit nicht schon Weisswein und Butterbrezel. Da jedoch die Zugstrecke zwischen Meiringen und Interlaken unwetterbedingt gesperrt war, mussten wir uns halt anpassen. Im Ersatzbus wird Apéro nicht wirklich geschätzt. Petrus hatte an diesem 14. September nicht mit der Flexibilität unserer Frauenrunde gerechnet, war er doch dafür besorgt, dass die äusseren Bedingungen dem Klima in der Höhle entsprochen hatten. Pünktlich waren wir dann vor dem Höhleneingang versammelt und tauchten ein in diese mystische Welt.
Ganz sanft fiel der Regen auf die Köpfe der 13 Turnerinnen, die sich bei der Fluhmühle zum Maibummel trafen.
Petrus hatte auch bald ein Einsehen, der Wassersegen liess nach,machte der Sonne Platz und wir marschierten Richtung Xylophonweg los. Nach der Einmündung der kleinen Emme verliessen wir den Reussuferweg und überquerten den Seetalplatz. Gemütlich und schwatzend spazierten wir der kleinen Emme entlang, bis wir das Ende des Industriegebietes erreichten. Nach der Hauptstrassenquerung wandten wir uns dem Rothenwald zu. Der neu hergerichtete Weg dem Waldrand entlang führte uns hoch zur Leichtathletikanlage. Jetzt war es nicht mehr weit, bis wir das Staffelntäli erreichten. Die Schritte wurden leichter als es erst ab- und dann wieder aufwärts Richtung Restaurant Philipp Neri ging. Unsere Jubilarin hat uns überraschenderweise die Getränke offeriert, herzlichen Dank! Glücklich gings via Heiterweid wieder zurück zur Fluhmühle.
Mal was anderes! Am diesjährigen Kulturabend konnten wir nicht nur geniessen sondern mussten auch arbeiten. Wir besuchten die Ludothek in Littau. Drei kompetente Frauen führten uns in die Entstehung und Leitung dieser Institution ein. So erfuhren wir, dass während der Coronazeit ein Boom nach Gesellschaftsspielen entstand. Der Standort vor dem Dorfschulhaus scheint auch sehr ideal gelegen, kommen doch auch Schüler direkt nach der Schule in die Ludothek.
Für unsere Mitglieder hatten die „Ludothek-Frauen“ etwas spezielles vorgesehen. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Gesiegt hat die Gruppe mit den meist errateten Begriffen. Nun wurden Begriffe umschrieben, pantomimisch dargestellt oder durch eine einzige Wortvorgabe versucht zu erraten. Es gab viel zu lachen! Nach einer kleinen Pause mit Kaffee und Kuchen gings in die zweite Runde, wo uns wieder neue Spiele vorgestellt wurden. Bei diesen Spielen durften wir kreativ sein.
Viel zu schnell ging der Abend zu Ende. Wir haben Neues kennengelernt und unseren Spielspass mal nicht in der Halle ausgelebt.