Obwohl es stark regnete, trafen 9 Turnerinnen pünktlich bei der Haltestelle Ruopigen Zentrum ein, um mit dem Bus nach Unterspitalhof zu fahren. Von hier ging es gut ausgerüstet mit Regenschirmen zu Fuss nach Rathausen. Nach einer kurzen Besichtigung der Gärtnerei liefen wir auf demPanoramaweg Richtung Musikzentrum Sedel. Leider gab es keine schöne Sicht in die Berge. Alles war dick mit Wolken und Nebel verhangen. Man könnte meinen wir machen eine Herbstwanderung. Dafür sahen wir viele Fisch- oder Graureiher, Enten, die mitten im Feld schwammen und immer wieder schöne Weinbergschnecken, die unseren Weg kreuzten. Welche Überraschung aber als wir aus dem Sädelwald kamen. Die Sonne schickte uns noch ein paar letzte Strahlen zu und es gab einen schönen Regenbogen zu sehen.
An der Reuss ging es zurück nach Reussbühl. Wobei rechts das blaue Wasser aus dem Vierwaldstättersee und links das braune Wasser vom Entlebuch floss. Leider war die Buvette bei diesem garstigen Wetter nicht offen. So verabschiedeten wir uns am Nordpol und gingen ohne Schlummertrunk nach Hause.
Trotz der Nässe hat dieser Abendspaziergang Spass gemacht und gutgetan.
Am 24. Mai starteten diverse Athletinnen und Athleten vom TVR LA am 38. Horwer Nachmittagsmeeting. Unter anderem dank den guten Verhältnissen konnten 13 neue Persönliche Bestleistungen erzielt werden. Lisa Feierabend übersprang zum ersten Mal an einem Wettkampf die 1.50m und bleibt damit nur 5 cm unter der SM Limite in dieser Disziplin.
Am Freitag dem 23.05.2025 führten wir den alljährlichen „Schnellst Reussbühler:in“ auf der Leichtathletikanlage Rothen durch. Über 90 Kinder und Jugendliche sprinteten in acht verschiedenen Kategorien durch Vorläufe, Halbfinale und Finale. Zwei Stunden lang wurde von der Zuschauertribüne aus angefeuert.
Ein berühmtes Lied von „Stiller Has“ lautet „der Aare naa“. Wir änderten diesen Titel etwas ab und gingen «de Rüüss naa». Gesungen hat aber leider niemand. Zuerst überquerten wir die St. Karlibrücke und wandten uns nach links Richtung Friedental. Nach der Gärtnerei Heini verliessen wir die Strasse und näherten uns der Reuss. Jetzt wurde es nochmals richtig laut. Direkt neben der A2 musste ein kurzes Wegstück zurückgelegt werden, bevor wir das Reussufer ruhiger geniessen konnten. Dem Flusslauf folgten wir bis zur Sedelbrücke. Nach deren Überquerung bogen wir zum letzten Mal nach links ab und marschierten dem Xylophonweg entlang weiter. Bald erreichten wir das Quartierbüro in der Lindenstrasse. Da erwartete uns bereits Desirée Renggli, Mitarbeiterin der Quartierarbeit Lindenstrasse / Fluhmühle. Interessiert hörten wir ihr zu, als sie uns Informationen über die Quartierarbeit und deren bisherigen Erfolge, als auch über die Bemühungen, die in dieser Sache noch unternommen werden, vermittelte. So erfuhren wir, dass das Durchschnittsalter im Quartier Fluhmühle / Lindenstrasse wesentlich tiefer liegt als der städtische Durchschnitt. Die Schaffung von Angeboten für Kinder und Jugendliche stehe im Vordergrund. Ebenso wie der barrierefreie Zugang zum Reussufer. Rege war der anschliessende Austausch, wie wir das Quartier wahrnehmen und was verändert werden könnte.
Den Abend beendeten wir im Treffpunkt Frauencafé, wo weiter intensiv diskutiert wurde. Zwischen den Worten hatte es zum Glück noch Platz für den offerierten Apéro, besten Dank.
Bevor das Wetter doch noch auf Regen wechselte machten wir uns auf den Heimweg.
Mit insgesamt 43 Athletinnen und Athleten sind wir dieses Jahr am Stadtlauf an den Start gegangen. Das ist ein neuer Teilnehmerrekord für den TV Reussbühl LA. Insgesamt konnte der TV Reussbühl LA vier Top 10 Platzierungen herauslaufen. Lina Schenker verpasste das Podest in der Kategorie U16 als 4. nur ganz knapp.
Frühmorgens trafen wir uns voller Vorfreude am Bahnhof in Luzern. Alle 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schafften es in Bellinzona auszusteigen. Doch leider nicht alle Gepäckstücke, eines reiste bis nach Lugano. Doch alles halb so schlimm, Melanie reiste kurzerhand nach Lugano, um das verloren gegangene Gepäckstück einzusammeln. Nach einem kurzen Fussmarsch zur Anlage fanden bereits die ersten Trainings statt. Wir trainierten Weitsprung, Sprint und Speer. Zum Mittagessen ging es ins Stadionrestaurant, wo wir feine Pasta assen. Am Nachmittag ging es weiter mit dem Training. Wir warfen Bälleli, machten Weitsprung, gingen auf den ersten Dauerlauf oder machten Hochsprung. Bereits an diesem Tag erreichten manche eine neue Bestleistung. Lisa sprang zum ersten Mal über 1.50m im Hochsprung. Danach nahmen wir unser Gepäck und machten uns auf den Weg zur Jugi. Ein Teil ging zu Fuss, die anderen nahmen gemütlich den Bus. Nach dem Zimmerbeziehen gab es bereits ein feines Abendessen. Zur allen Überraschung gab es Cordon bleu.
Nebeninfo: Linas Schuhe waren den ganzen Tag trocken.
Samstag Morgen
Es gab um 07:30 Frühstück. Obwohl es sehr reichhaltig war gab es für Simon und Noah kein Fleisch. Danach ging es für die verschiedenen Trainingsgruppen auf die Leichtathletikanlage oder in die Turnhalle. In der Turnhalle haben die jüngsten Hochsprung und Weitsprung trainiert. Kasi: «Sie machten super mit». Tobi H. und seine Gruppe trainierten die Starts auf der Sprintbahn. Die Werfer haben diverse Gegenstände geworfen. Konkret bedeutet das vor allem Speers und Disken. Zudem übten sie sich in der Balance. Die Gruppe 2 (Sprint, Weit) machten viele Hütchenläufe und Hürden. Die Läufer absolvierten ein Bahntraining (10x 400 m). Aufgrund eines viel zu schnellen ersten Laufes wurde das eine ziemlich anstrengende Sache. Nach einem strengen morgen freuten wir uns alle auf das Mittagessen. Die Spaghetti mit drei verschiedenen Saucen kamen bei allen gut an.
Nebeninfo: Linas Schuhe waren den ganzen Morgen trocken.
Samstag Nachmittag
Nach dem leckeren Essen, machten wir uns auf den Weg, um die wertvolle Zeit für weitere Trainings zu nutzen. Einige von uns haben ihre Weitsprungtechnik verbessert, andere sprangen über Hürden oder hatten Lauftrainigs. Alle hatten ihren Spass und waren trotz des nicht allzu guten Wetters motiviert. Gegen Ende gingen wir in die Turnhalle und haben mit Peter noch paar Bälle geworfen. Zum krönenden Abschluss spielten wir noch Volleyball (mit improvisiertem Volleyball-Netz). Als wir erschöpft in der Jugi ankamen, war der Nachmittag auch schon vorbei. Es war ein gelungener Samstag-Nachmittag.
Es war Samstagnachmittag, das Wetter gemischt, die Sonne versteckt, doch der Himmel nicht trist, Die acht jungen Läufer, bereit und gespannt, zogen gemeinsam durch Bellinzonas Land. Die Strassen ganz ruhig, die Stimmung sehr heiter, wir liefen am Fluss und auch immer weiter. Ein Lächeln, ein Blick, die Gruppe vereint, nur Tobias sprach, wie von selbst, unbeweint. Geschichten in Schleifen, ganz ohne Rast, sein Redefluss hielt uns alle in Last – doch irgendwie wurde der Lauf dadurch leicht, weil seine Worte bis zum Ziele gereicht.
Nebeninfo: Linas Schuhe waren auch den ganzen Nachmittag über trocken.
Sonntagmorgen
Aufgrund des schlechten Wetters durften wir den Sonntagmorgen in der Halle verbringen, damit die Trainingsbekleidung nicht nass wird für den Nachmittag. Die Jungen haben Hürden gemacht und die Älteren haben Hoch- und Weitsprung gemacht. Die Laufgruppe hat nach dem Frühstück eine Yoga-Session gemacht und sich für den Longjogg vorbereitet. Nach einer weiteren Erholungphase ging es mit dem Zug nach Cadenazzo. Von da aus wurden wir von einem Tandem begleitet wieder Richtung Bellinzona.
Nebeninfo: Linas Schuhe waren teilweise nass und teilweise trocken.
Sonntagnachmittag
Am Nachmittag stand wie jedes Jahr ein Spezialprogramm an. Verschiedene Gruppen wurden ausgelost, in welchen es dann zu verschiedenen Posten in die Stadt ging. Bei unseren Leitern mussten wir uns bei einem Posten im Schuhzielwurf beweisen oder die Höhe von Türmen einer der vielen Burgen von Bellinzona schätzen. Vom Regen hielten wir uns auch nicht ab und genossen noch ein feines Glace in der Stadt. Zum Abendessen gab es Burger, was uns sehr freute.
Nebeninfo: Linas Schuhe waren den ganzen Nachmittag nass.
Montag
Mit müden Beinen und ein wenig Schlafmangel starteten wir in den letzten Tag. Das letzte Mal das Zmorgen-Buffet geniessen und anschliessend sind wir mit gepackten Koffern Richtung Anlage spaziert. Zuerst haben wir uns in unseren Trainingsgruppe aufgewärmt und uns auf die kommenden Staffeln vorbereitet. Alle waren gespannt, welche Gruppe sich den Sieg an sich reissen wird. Wir fühlten uns wegen dem guten Wetter gut und die Musik der Lausanner hat uns zusätzlich motiviert. Die Teams gaben ihr Bestes und versuchten den Stab möglichst flüssig ins Ziel zu bringen. Nach einer Stärkungspause mit vielen Früchten waren wir wieder bereit für die nächste Herausforderung. Wir danken Elisabeth, Elvira und Kasi, dass sie uns immer wieder mit feinen und frischen Snacks überrascht haben. Nun ging es an das Rennen: Alle gegen die Läufer. Mit einigen brisanten Übergabefehlern, von den jungen Athleten, haben die Läufer klar gewonnen. Mit grossem Hunger und viel Vorfreude freuten wir uns nun auf die Pizza. Mit grossen Augen sassen wir nun ALLE vor einer eigenen Pizza. Mit vollen Bäuchen und einigen Pizzaresten ging es dann noch zur Gelateria. Ein riesiges Dankeschön an Tobias Krauer, der uns mit dem Sponsern der Glace eine riesige Freude gemacht hat. Mit zufriedenen Gesichtern aber auch mit ein wenig Wehmut ging es zum Bahnhof, wo ein vollgestopfter Zug auf uns wartete. Schlussendlich haben alle einen Platz gefunden und es ging auf direktem Weg durch den Gotthard Richtung Luzern. Zurück bleiben tolle Erinnerungen an Bellinzona und wir freuen uns auf das nächste gemeinsame Lager.
Für die Organisation und Durchführung des Lagers 2025, bedanken wir uns recht herzlich bei der Lagerleitung!
Punkt 12:00 Uhr trafen sich sieben Teams der Leichtathleten mit ihren Trainerinnen und Trainern am Bahnhof Emmenbrücke. Gemeinsam reisten wir nach Zug, um dort an der Sprintstafette quer durch die Altstadt Zug anzutreten.
Da alle Teams zu unterschiedlichen Zeiten starteten, blieb genügend Zeit, die Vereinsgspändli kräftig am Streckrand anzufeuern und sich mental aufs eigene Rennen einzustellen. Los ging es mit den beiden U16 Teams. Das erste erreichte den tollen 3. Rang in ihrer Serie. Es war ein spannendes Duell bis auf der Ziellinie, welches wir aber für uns entscheiden konnten.
Danach war das U14 Jungs Team an der Reihe. Lange sah es nach einem Sieg für das Team aus. Leider verlief die letzte Übergabe nicht ganz nach Plan, weshalb es noch einmal knapp wurde. Am Ende reichte es aber für den hervorragenden 2. Rang in ihrer Kategorie.
Dann war das Mixed Team an der Reihe. Sie mussten eine etwas längere Strecke zurücklegen. Es wurde lange nach der optimalen Strategie und Streckeneinteilung gesucht. Das Team kam gut ins Rennen und konnte mit den anderen Teams mithalten. Auf der längsten Ablösung musste das Team dann aber etwas an Boden lassen, unter anderem weil dort sehr schnelle Athleten am Start standen (z.B. Lionel Spitz). Das Team kämpfte bis zum Schluss und absolvierte die 1700 m in 4:32.51.
Unsere jüngsten waren dann als letztes an der Reihe. Den ganzen Tag haben sie die anderen Teams beobachtet und angefeuert. Auch hier konnte ein Team in der Serie mit den besten mitlaufen und klassierte sich in der Serie auf Platz 3. Weil es eine sehr starke Serie war, klassierte sich das Team am Ende auf dem guten 5. Schlussrang von insgesamt 52 Teams.
Wir freuen uns bereits wieder auf die nächste Ausgabe.
Um 09:00 Uhr morgens trafen wir uns bei noch bewölktem Wetter bei er Talstation zur Melchsee-Frutt. Gut zwanzig Vereinskolleginnen und Kollegen freuten sich darauf, die Pisten unsicher zu machen. In verschiedenen Gruppen wurde bis zum Mittagessen eifrig gefahren, Schanzen gesprungen und kleine Tricks ausprobiert. Dann trafen wir uns alle im Restaurant Bonistock für eine kleine Verschnaufpause und feine Pommes.
Die Wolken hatten sich in der Zwischenzeit verzogen und die ersten hatten sich bereits einen kleinen Sonnenbrand geholt. Deswegen wurde einmal schnell das Gesicht eingecremt, bevor es die ersten bereits wieder auf die Pisten zog. Während es einige gemütlicher angingen und den Nachmittag in der Beiz und im Liegestuhl genossen, gab der Rest auf den wenig befahrenen Pisten noch einmal richtig Gas.
Um 15:00 Uhr versammelten wir uns alle wieder beim Bonistock, um ein gemeinsames Foto zu machen und die Abfahrt ins Tal anzugehen. Der Schnee war wegen des vielen Sonnenscheins bereits sehr sulzig. Deshalb fuhren wir die Pisten eher gemütlich hinab. Das gab uns auch die Möglichkeit, noch einige Bilder und Videos von der gesamten Truppe beim Fahren selbst zu machen. Wieder bei der Talstation angelangt, verabschiedeten wir uns dann voneinander.
Die älteren Mitglieder der Leichtathletik machten sich aber nochmals auf den Weg nach oben, um die Nacht im Hotel Distelboden zu verbringen. Am nächsten Tag wurde trotz deutlich schlechteren Sicht- und Schneeverhältnissen noch einmal viel gefahren, sodass sich die zwei Skitage so richtig gelohnt hatten.
Vier Läuferinnen und Läufer vom TV Reussbühl LA haben sich dieses Jahr der Herausforderung “Cross-SM” gestellt. Die Meisterschaft hat in Bern neben dem Wankdorfstadion stattgefunden. Durch den STB wurde eine anspruchsvolle Strecke abgesteckt, welche mit fiesen Steigungen versehen war.
Für unsere Athletinnen und Athleten ging es in den starken und grossen Startfeldern vor allem darum Erfahrungen zu sammeln. Es wurde jeweils extrem schnell gestartet, was das Rennen hinten heraus dann sehr anstrengend machte.
Sichtlich erschöpft (mehr als auch schon) kamen unsere Athletinnen und Athleten ins Ziel. Alle haben tolle Leistungen gezeigt. Herzliche Gratulation dazu!
Weil das U14 Boys Team um Hannes Bölk, Tobias Hofstetter, Enrique Dos Santos, Simon Feierabend und Noah Krummenacher an der Kidscup Ausscheidung in Eschenbach gewinnen konnte, durften die fünf Jungs am 08.03.2025 am Regionalfinal in Willisau antreten. Gegen die besten acht Teams der Zentralschweiz und dem Tessin wurde um die ersten zwei Plätze gekämpft, damit man sich für den grossen Schweizer Final qualifiziert.
Doch bereits in der ersten Disziplin, der Hürden Stafette war das Glück nicht so ganz auf unserer Seite. Wegen drei kleinen Fehlern bekam das Team dieselbe Anzahl Sekunden Zeitstrafe. Dadurch resultierte eine etwas schlechtere Endzeit als noch in der Qualifikation.
Beim Reifensprung lief es dann etwas besser. Die obligatorischen Anfangswerte konnten von allen übersprungen werden. Beim zweiten Versuch haben die Kampfrichter dann aber ganz genau hingeschaut, weshalb es bei Noah und Hannes leider knapp nicht für die nächsthöhere Punktzahl reichte.
In der dritten Disziplin, dem Biathlon, lief es richtig gut. Es wurden 11 der 15 Ziele getroffen. Nur eines der anderen Teams hat noch einen Treffer mehr erreicht.
Die letzte Disziplin war dann der Teamcross. Hannes hat wie immer einen super Start hingelegt. Auch die nächsten Läufer konnten die Position halten und so gingen wir als Zweitplatzierte in den zweiten Durchgang. Enrique zeigte auf seiner zweiten Runde vollen Einsatz für das Team. Er kam aber leider an einer ungünstigen Stelle zu Fall. Dabei verletzte er sich so stark, dass er nicht mehr weiterrennen konnte und das Team auf Rang 8 versetzt wurde.
Das Resultat war am Ende dann sekundär. Wir haben als Team einen tollen Wettkampf gezeigt und werden versuchen nächstes Jahr wieder um die ersten Ränge mitzukämpfen.
Im Namen des ganzen Team wünschen wir Enrique ganz gute und schnelle Besserung!