« Starke Frauen braucht die Welt ….!
Freitagabend treffen 7 abenteuerlustige Frauen pünktlich beim Parkplatz Philipp Neri ein.
Nach längerem Suchen findet auch unser Special Driver den Treffpunkt.
Einladen und schon geht’s los. Sicher nicht:» es sind noch nicht alle Türen zu !!!»
Die Raststätte Gunzgen findet unser Driver aber ohne Probleme. Warten, warten und nochmals warten …… Endlich fährt der Bus DOMO vor.
Einladen und los geht’s. Nächster Stopp kurz nach Bern. Wir kennen es schon: wieder ist Warten angesagt.
Endlich geht es auf die lange, lange Reise nach Valencia.
Einige von uns haben schon schnell ein Nickerchen gemacht. Die Glücklichen! Die Anderen mussten sich Gespräche von Mitfahrgästen anhören; gesperrte Bankkonten, Mietzinse von Garagen usw. usw. Selbst diese Monologe halfen nichts zum wegdösen.
Endlich kam unser Bus am frühen Samstagnachmittag am Flughafen von Valencia an. ( Aber nein, wir sind nicht geflogen !!)
Nach einer längeren Bahnfahrt und Einlaufen für Sonntag, immer bestens geführt von Elvira fanden wir uns beim Hotel ein. Zimmerbezug und 20Min. Pause. Zimmer Nr. 416 findet die Aperobeiz, trotz Standort auf Handy durch Elvira, nicht auf Anhieb. Tinto Verano und ein super leckeres Bocadillo rette unser Leben. Muy bien!!
So gestärkt gings auf zu neuen Taten: Startnummern abholen und etwas Wettkampfluft schnuppern.
Bummel durch die wundervolle Altstadt Valencias, immer bestens geführt durch unsere Elvira. Was würden wir nur ohne sie machen?
Ein superfeines Nachtessen begleitet von einem Glas spanischen Rotwein rundete den ereignisreichen Tag ab.
Anna Louise und Marie Theres
Was wird der morgige Tag wohl bringen : Zimmer 332?

Valencia: Sonntag, 07. Juni 2026
Endlich war er da, der Tag, auf den wir uns so gefreut und entsprechend viel trainiert (!) haben: Der Frauenlauf über 5 km. Nach dem feinen, proteinreichen Frühstück marschierten wir stolz mit den offiziellen, pinken T-Shirts und in bester Laune in Richtung Start und genossen dort das Bad in der Menge mit vielen Frauen und entsprechendem Geplauder-Pegel. Um 9 Uhr starteten wir joggend oder walkend den Wettkampf und freuten uns über jeden Meter und die schnell vorbeiziehenden Km-Markierungen. Bald waren wir schon am Ziel und wurden dort mit Wasser, Früchten, Musik und toller Stimmung empfangen. Zurück im Hotel erfreuten wir uns an der wohltuenden Dusche und am Nachmittag gab es eine sehr interessante Bus-Stadtrundfahrt. Auf dieser Tour bekamen wir – trotz kleiner Nickerchen – viel zu hören und staunten über die Vielfalt dieser wunderbaren Stadt. Anschliessend genossen wir noch einen Spaziergang am Meer und schliesslich die wohlverdiente Paella am Strand. Die Teller waren bald leer, die Bäuche voll und alle glücklich und zufrieden. So beschlossen wir den Wettkampftag, schliefen wunderbar und träumten wohl schon vom nächsten Lauf.
Heidi

Valencia: Montag, 08. Juni 2026
Am Montag nach dem Morgenessen ging’s ins L’Oceanogràfico. Es ist das grösste Aquarium Europas. Es beeindruckt mit moderner Architektur und beherbergt über 45.000 Tiere aus 650 Arten. Die Anlage ist in verschiedene Themenbereiche unterteilt, die alle wichtigen Klimazonen und Lebensräume der Erde abbilden. Wenn man durch die Unterwassertunnel geht, schwimmen die Haie über unseren Köpfen. Hier befinden sich die einzigen Belugawale in Europa. Im Unterwassertunnel gibt es auch noch Robben, Krokodile, Schildkröten und viele weitere Tiere. Nachdem wir wieder im Hotel angekommen sind, haben sich vier Frauen fürs Shoppen entschieden. Elvira opferte sich, mit uns zum Strand zu gehen, damit Bernadette und ich das Meer genießen konnten. Am Abend ging’s Richtung Altstadt, wo wir viele schöne Bauten bestaunen konnten. Nach einem oder auch mehreren „Tinto de Verano oder Aqua de Valencia“ haben wir uns mit vielen neuen Eindrücken ins Bett begeben.
Edith

Valencia: Dienstag, 09. Juni 2026 (letzter Tag und Heimreise)
Heute Morgen wurden wir mit dem Lied „Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein“ geweckt.
Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten und unsere Zimmer geräumt waren ging es in die Altstadt zur Markthalle. Hier gab es viele feine Sachen zu bestaunen und zu kaufen.
Unter andrem viele Fische, Austern und sogar lebendige Schnecken. Die Müller Schnecke sei besonders gut für die Paella hat uns eine Verkäuferin erklärt. Paellas gab es in allen Farben. Von goldgelb über rot bis schwarz. Auch ganze Schinken wurden präsentiert und von Hand zugeschnitten.
Wir zogen weiter und besuchten noch eine weitere Halle, wo es auch zu essen gab. Hier stärkten wir uns ein weiteres Mal mit feinen Tapas. Anschliessend marschierten wir im alten Flussbett des Turia, das heute eine wunderbare Gartenanlage ist, zu unserem Hotel zurück. Es wurden noch die letzten Einkäufe getätigt und natürlich noch einen Agua de Valencia getrunken. Danach ging es mit der U-Bahn zum Flughafen, wo wir pünktlich um 19:00 Uhr in den Bus steigen konnten. Nach einer langen Fahrt erreichten wir nach dem Mittag mit vielen tollen Eindrücken Reussbühl wieder.
Lisbeth und Beni

